Click Through Rate

Die sogenannte „Click-Through-Rate„(kurz: CTR) zeigt das Verhältnis der Klicks auf eine Anzeige zu den Impressionen. Diese Klickrate zeigt in Prozent an, wie häufig eine Anzeige geklickt wurde, im Vergleich dazu, wie oft User eine Werbeanzeige im Internet gesehen haben. Ein Beispiel: Wird ein Werbebanner 100 Mal gesehen und einmal angeklickt, beträgt die Click-Through-Rate (manchmal auch Click-Through-Ratio genannt) ein Prozent.

Wie hoch die Impressionen einer Anzeige sind, hängt auch davon ab, zu welcher Uhrzeit und an welcher Stelle das Banner im Internet zu sehen ist. Um mehr Impressionen und damit auch eine höhere Klickrate zu erhalten, sollte man im Bereich des Online-Marketings lernen, wie man die Zahlen und ihre Relationen versteht.

  1. Die Click-Through-Rate Definition
  2. Wie berechnet man die CTR?
  3. Was bedeutet die CTR im Marketing

1. Die Click-Through-Rate Definition

Es gibt nicht eine einzige Klickrate, denn CTRs können ganz unterschiedlich ausfallen. Die Click-Through-Rate zeigt immer das Verhältnis zwischen Impression und Klick an. Es gibt allerdings viele verschiedene Arten von Impressionen. Bei einer klassischen Bannerwerbung im Internet, liegt die CTR im Promillebereich. Ist jedoch die Bannerwerbung gut abgestimmt, kann die CTR bis auf etwa 3% ansteigen.

Bei der organischen Suche, beispielsweise bei Google, liegt die durchschnittliche CTR bei etwa 18-27%. Je nach gesuchtem Keyword, geschalteter Anzeige oder Website kann die Click-Through-Rate stark variieren. Es muss also auch unterschieden werden, ob es sich bei der zu ermittelnden Klickrate um Klicks im Suchmaschinenmarketing, Bannerwerbung oder Suchmaschinenoptimierung handelt.

2. Wie berechnet man die CTR?

Will man die Click-Through-Rate berechnen, muss man sich das Verhältnis von Impressionen und Klicks anschauen. Viele Tools können dies automatisch leisten, sodass eine manuelle Berechnung gar nicht mehr notwendig ist. Die CTR in AdWords wird beispielsweise direkt im Konto angezeigt und kann über bestimmte Zeiträume hinweg miteinander verglichen werden. Dadurch erhält man einen guten Überblick, wie sich die Klickrate dank durchgeführten Optimierungen verändert.

 Wer dennoch manuell seine CTR berechnen möchte, kann dies mit einer simplen Formel tun: (Anzahl der Klicks / Anzahl der Impressionen) x 100

Dadurch ergibt sich im obigen Beispiel die CTR von einem Prozent bei 100 Views und einem Klick.

3. Was bedeutet die CTR im Marketing?

Für das Online Marketing ist die Click-Through-Rate ein wichtiger Faktor, um festzustellen, wie gut eine Anzeige oder eine Website-Optimierung funktioniert. Man spricht dabei auch von einem KPI (Keyword-Performance-Indicator), da sowohl Banner als auch Websites meist für ganz bestimmte Keywords ranken sollen. Dementsprechend soll häufig die CTR anhand eines Keywords ermittelt werden. Hierdurch kann die Performance der digitalen Werbung kontrolliert und verbessert werden.

Dank der CTR lassen sich Inhalte genauer auf den Besucher einer Website abstimmen und Anzeigen an das User-Verhalten anpassen. Durch diese Kennzahl kann auch ermittelt werden, zu welchem Zeitpunkt eine Anzeige, beispielsweise über Google AdWords, ausgespielt werden sollte und ob diese korrekt und zielgruppenorientiert platziert wurde.

Besonders wichtig ist die CTR daher auch im Affiliate Marketing, da hier anhand der Klickrate die Effizienz der Werbung gemessen wird. Durch die Click-Through-Rate lässt sich nämlich weiter hin der Cost-per-Click berechnen, um die Werbekosten eines Unternehmens genau steuern zu können.

Bei der Suchmaschinenoptimierung spielt die CTR ebenfalls eine große Rolle. Anhand des Verhältnisses von Impressionen und Klicks lässt sich ermitteln, wie wirkungsvoll Snippets erstellt wurden. Eine sogenannte hohe SERP-CTR zeigt daher auf, ob das Snippet interessant genug ist, den User zu einem Klick auf die Website zu animieren.

Durch die CTR in AdWords lässt sich noch weiterer Mehrwert ermitteln. Die Anzeigen können anhand der Klickrate umfangreich angepasst werden. Dies kann beispielsweise die Zielgruppe selbst sein, aber auch der Inhalt, die Zeit der Anzeigenschaltung, das Budget und viele weitere Faktoren. Hierbei sollte aber auch beachtet werden, dass erst die Conversions tatsächlich Aufschluss darüber geben, ob die Anzeigen interessant gestaltet sind und zum Kaufen anregen. Ziel sollte also nicht ausschließlich die Steigerung der CTR sein.




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