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WordPress Plugin erstellen – So klappt die Entwicklung

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WordPress Plugin programmieren: Wann ist es sinnvoll?

Als Content-Management-System (CMS) bietet WordPress bereits einige ausgezeichnete Möglichkeiten Inhalte zu präsentieren. Ergänzt werden die Stärken des System durch tausende Plugins – für fast jeden Anwendungsfall gibt es eines. Doch für manche Fälle ist es sinnvoll wenn Sie ein eigenes WordPress Plugin erstellen. Das kann vorkommen, weil es eine bestimmte Funktion noch nicht im WordPress-Pluginverzeichnis gibt. Neben den dort gelisteten gibt es zwar noch eine große Anzahl kostenpflichtiger Premium-Plugins, jedoch kann auch hier nicht immer jedes Bedürfnis abgedeckt werden. In manchen Fällen wäre die gewünschte Funktionalität nur durch Kombination mehrerer Zusatzmodule zu erreichen – durch eine eigene Lösung kann also die Effizienz und vor allem Performance positiv beeinflusst werden.

Welche Schritte befolgt werden müssen, damit Sie ihr eigenes WordPress-Plugin erstellen können, erklären wir in diesem Beitrag. Dabei geben wir Tipps, wie Sie es anschließend im WordPress-Verzeichnis für Plugins listen können und durch ein Premium-Plugin sogar mit WordPress Geld verdienen.

7 Schritte zum eigenen Plugin: Wie läuft die Entwicklung ab?

Die Entwicklung eines Plugins sollte immer strukturiert erfolgen, denn gerade in komplexen Software-Systemen schleichen sich sonst unnötige Fehler ein. Wir erklären den Ablauf der Plugin-Entwicklung für WordPress Schritt für Schritt:

  1. Plugin-Ordner erstellen
    Als erstes wird ein Ordner mit dem Namen des neuen Plugins erstellt z. B. super-plugin. Der Ordner muss unter /wp-content/plugins angelegt werden, damit das Plugin nachher erkannt wird. In der Regel nutzt man dafür eine Testumgebung, da durch fehlerhafte Plugins das komplette CMS lahmgelegt werden kann. Soll das Plugin später auf einer speziellen Website eingesetzt werden, ist es sinnvoll eine Kopie dieser Website auf einem Staging-Server zu betreiben. So können Inkompatibilitäten frühzeitig erkannt werden.
  2. Plugin-Datei anlegen
    Im frisch erstellten Ordner werden nun eine leere PHP-Datei mit dem Plugin-Namen angelegt, also z. B. super-plugin.php.
  3. Plugin-Header füllen
    Damit das neue Plugin als solches erkannt wird, benötigt es einen WordPress Plugin-Header. Dieser wird von WordPress vorgegeben und stellt im Prinzip einen PHP-Kommentar dar. Es sind nur Informationen für WordPress enthalten, jedoch noch kein ausführbarer Code. Um von WordPress erkannt zu werden, muss dort mindestens der Name stehen, aber auch weitere Felder wie Beschreibung, Lizenz oder Autor sind möglich. Einen Überblick liefert die offizielle WordPress-Dokumentation.
  4. Plugin-Logik erstellen
    Bisher existiert das Plugin nur als Hülle und erfüllt die WordPress-Konventionen für Plugins. Damit es auch etwas tut, muss es mit Programmlogik gefüllt werden. Welche das ist, hängt natürlich von der gewünschten Plugin-Funktion ab. Soll beispielsweise eine Kernfunktion von WordPress verändert werden, bieten sich so genannte Hooks an, die sich in die bestehenden Funktionen einklinken.
  5. Plugin-Struktur ergänzen
    Im Laufe der Entwicklung wachsen Plugins meist über die ursprüngliche Plugin-Datei hinaus. Um den Überblick zu behalten, sollte im Plugin-Ordner eine nachvollziehbare Struktur genutzt werden. Gute Anregungen liefert der Best-Practices Artikel in der WordPress-Dokumentation.
  6. Dokumentation nicht vergessen
    Nicht nur die Ordnerstruktur ist wichtig um zukünftig den Überblick zu behalten. Auch eine ausführliche Dokumentation des Plugins ist dafür unerlässlich. Der Code des Plugins sollte immer vom Entwickler kommentiert werden um zu beschreiben, was die jeweiligen Programmbestandteile tun. Als Ergänzung dazu ist gerade bei komplexeren Entwicklungen auch eine zusätzliche Dokumentation sinnvoll, z. B. in Form eines PDFs in dem alle Funktionen beschrieben werden.
  7. Testen, testen, testen
    Sind alle Funktionen eingebaut und das Plugin macht was es soll, ist testen auf Herz und Nieren wichtig. Zunächst im Test- später auch im Livebetrieb muss sich das Plugin bewähren und etwaige Bugs behoben werden.
WordPress Plugin erstellen: Code Beispiel im Editor

Selber programmieren oder WordPress Plugin erstellen lassen?

Ist die Entscheidung für ein eigenes WordPress Plugin getroffen, stellt sich noch die Frage, ob man es selbst entwickelt, oder die Arbeit von einem externen Entwickler durchführen lässt. Haben Sie bereits Kenntnisse in PHP, fällt der Einstieg in die WordPress Plugin-Entwicklung leichter. Allerdings gilt es auch den Faktor Zeit zu bedenken: werden Sie durch die Entwicklung von anderen Aufgaben abgehalten? Dann kann es sinnvoll einen erfahrenen Programmierer hinzuzuziehen. Dieser erledigt die Aufgaben in kürzerer Zeit als jemand, der sich erst einarbeiten muss.

Natürlich fallen Kosten an, wenn Sie ein WordPress Plugin schreiben lassen. Bedenkt man jedoch die Zeitersparnis und den Mehrwert, den ein stabiles Plugin mitbringt, rechnet sich der finanzielle Aufwand schnell. Gerade systemkritische Plugins können viel Schaden anrichten, wenn sie schlecht programmiert sind. Unserer Erfahrung nach sind die meisten Unternehmen daher gut beraten, wenn sie die Entwicklung in Kooperation mit einem erfahrenen Programmierer durchführen. Anforderungen werden im Vorfeld klar abgesteckt und z. B. in Form eines Pflichtenhefts dokumentiert. Auf dieser Basis entwickelt ein Web-Entwickler dann in enger Abstimmung mit dem Kunden das Plugin mit den gewünschten Funktionen.

Nach Abschluss der Entwicklung wird das Plugin inklusive Dokumentation an den Kunden übergeben und dann im Livebetrieb genutzt werden. Sollten Bugs auftauchen, haben Unternehmen immer einen Ansprechpartner, der sich mit der Software auskennt. Wenn Sie ein WordPress-Plugin für Ihre Website benötigen, rufen Sie uns gerne unter der 0212 / 250 852 50 an, oder nutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular.


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    Plugin auf WordPress.org veröffentlichen

    Haben Sie ein Plugin erstellt, das Sie kostenlos allen WordPress-Nutzern zur Verfügung stellen wollen, gibt es keinen besseren Ort als WordPress.org. Im Pluginverzeichnis finden sich zehntausende Plugins und es werden laufend mehr. Alle dort gelisteten WordPress-Erweiterungen sind kostenlos – ein Verkauf ist nicht vorgesehen. Erlaubt sind aber kostenfreie Basisversionen mit Verweis auf eine Premium-Version (siehe: Mit Plugins für WordPress Geld verdienen).

    Da das Verzeichnis von WordPress.org direkt in jedes WordPress-CMS eingebaut ist, erhalten Sie durch eine Veröffentlichung auf einen Schlag Millionen neuer Nutzer. Jeder, der nach einem passenden Begriff sucht, wird dadurch auf Ihr Plugin stoßen. Bei der Veröffentlichung ist also auch der Titel des Plugins wichtig.

    Mit Plugins für WordPress Geld verdienen

    WordPress-Plugins zu entwickeln kann auch ein gutes Geschäftsmodell sein. Die meisten Plugins sollen ein Problem lösen und Sie können davon ausgehen, dass mehr als eine Person oder Firma schon einmal nach einer Lösung gesucht hat. Haben Sie bereits die Entwicklung eines Plugins für einen bestimmten Anwendungsfall durchführen lassen oder selbst durchgeführt, kann auch ein Verkauf der Software sinnvoll sein. Dafür gibt es verschiedene Vertriebskanäle:

    • Verkauf über eine eigene Website: der Vorteil dieser Variante ist, dass Sie keine Vorgaben eines Anbieters erfüllen oder an diesen Gebühren entrichten müssen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass eine eigene Plugin-Website auch beworben werden muss, damit zahlende Kunden zu Ihnen kommen. Eine gute Idee kann die Kombination aus kostenloser Version im WordPress-Pluginverzeichnis mit einer erweiterten Premium-Version sein. Auf die kostenpflichtige Version verweisen Sie auf WordPress.org und machen sie mit attraktiven Mehrwerten schmackhaft.
    • Verkauf über einen Marktplatz: nutzen Sie eine der großen Plattformen wie CodeCanyon, haben Sie automatisch eine höhere Reichweite für Ihr Plugin. Jedoch sind die Anbieter mitunter sehr streng was die Aufnahmekriterien angeht und kommunizieren nicht immer transparent, was an der Plugin-Software nicht in Ordnung ist. Gerade Neueinsteiger haben es dann schwer und müssen ein gutes Durchhaltevermögen haben, bis das Plugin veröffentlicht wird. Zudem werden teils sehr hohe Gebühren von bis zu 55% des Verkaufspreises fällig.

    Fazit

    Ein eigenes WordPress Plugin erstellen ist nicht so schwer wie viele annehmen – und werden die eigenen Kenntnisse überstrapaziert kann man sich jederzeit professionelle Hilfe bei einem Web-Entwickler suchen. Die Vorteile eines Plugins liegen auf der Hand: besondere Funktionen, die es bisher so nicht gibt, können bedient werden. Exakt nach den eigenen Anforderungen wird WordPress dadurch angepasst und erweitert. Außerdem ist es möglich Plugins zu veröffentlichen, die auch für andere Personen oder Unternehmen interessant sind. In manchen Fällen lohnt auch der Verkauf, denn für ein gut programmiertes Plugin mit der gewünschten Funktionalität sind viele WordPress-Nutzer bereit Geld auszugeben.

    Als Digitalagentur bieten wir selbstverständlich auch WordPress Plugin Entwicklung auf Kundenwunsch an. Unsere erfahrenen Programmierer gehen dabei auf Ihre Wünsche ein und beraten Sie im Vorfeld zur Machbarkeit. Kontaktieren Sie uns gerne und vereinbaren Sie ein kostenfreies Beratungsgespräch!



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