Unternehmen gründen – von der Gründung zur Vermarktung

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Wie Sie Ihre Idee zum Unternehmen machen

Viele Menschen haben eine tolle Idee mit der sich Geld verdienen ließe. Das kann ein neues Produkt sein, das es bisher noch nicht gab, eine Dienstleistung, die oft nachgefragt wird oder es kann einfach eine nicht gesättigte Nachfrage am Markt  bedient werden. Aufgrund rechtlicher Bestimmungen ist es wichtig für den Handel mit Waren oder Dienstleistungen die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Haben Sie auch eine Geschäftsidee, sollten Sie ein eigenes Unternehmen gründen.

Worauf es bei der Neugründung ankommt, welche Möglichkeiten Startups haben und wie die Vermarktungsstrategie aussehen kann erklären wir in unserem Beitrag.

Richtige Rechtsform wählen: welche Unternehmensform eignet sich für mich?

Bei der Gründung eines Unternehmens spielt die Rechtsform eine große Rolle. Theoretisch lässt sich diese frei wählen, sofern Sie die jeweiligen Bedingungen erfüllen. Manche Rechtsformen eignen sich beispielsweise nur für bestimmte Berufsstände, andere sind an gewisse (finanzielle) Sicherheiten geknüpft.

Richtige Rechtsform wählen bei Unternehmensgründung

Nachfolgend stellen wir Ihnen einen Überblick für Gründer empfehlenswerter Rechtsformen zusammen:

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): Bei der GmbH handelt es sich um eine so genannte juristische Person, die Gesellschaft handelt also als Akteur auf dem Markt. Wie der Name schon ausdrückt, ist die Haftung beschränkt und zwar auf das Stammkapital. Ein Mindeststammkapital von 25.000 € ist Pflicht, kann aber durch Sacheinlagen oder Barmittel geleistet werden.
  • Unternehmergesellschaft (UG): Die UG ist ebenfalls eine haftungsbeschränkte Rechtsform. Sie wurde als eine Art „Mini-GmbH“ eingeführt und ist damit gerade für Startups attraktiv. Anders als die GmbH gibt es kein hohes Mindeststammkapital – lediglich 1,00 € ist erforderlich. Jedoch ist für das Stammkapital hier nur Bargeld zulässig (z. B. in Form eines Girokontos der Gesellschaft). Weiterhin müssen zwingend Rücklagen in Höhe von mindestens 25% des Jahresgewinns gebildet werden. Mit den Rücklagen darf nur das Stammkapital erhöht werden. Erreicht es 25.000 €, kann die UG in eine GmbH umgewandelt werden.
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR): Die GbR ist ein Zusammenschluss mehrerer natürlicher Personen, die als Gesellschafter im Rahmen einer Firma agieren. Allerdings haften die Gesellschafter vollständig mit ihrem Privatvermögen und nicht wie bei UG oder GmbH nur mit dem Stammkapital. Eine solche Personengesellschaft lohnt sich vor allem für Freiberufler oder Gewerbetreibende, die ein unkompliziertes Gründungsverfahren bevorzugen.
  • Einzelunternehmer, z. B. eingetragener Kaufmann (e. K.) oder Freiberufler. Einzelunternehmer haften ebenfalls mit ihrem Privatvermögen.

Einen Namen finden - universell aber auch passend

Der Firmenname Ihres neuen Unternehmens kann später maßgeblich zur Wiedererkennung beitragen. Viele Firmen werben zwar nicht mit ihrem vollständigen Namen, jedoch sollte der Zusammenhang zwischen Ihrer Marke und dem Unternehmensnamen klar sein. Manche Unternehmen müssen auch bestimmte rechtliche Vorgaben einhalten, die den Namen bereits vorgeben. Beispielsweise müssen bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) die Gesellschafter im Namen genannt werden, können aber auch durch weitere Markennamen oder ähnliches ergänzt werden.

Der Unternehmensname sollte universell und einprägsam sein, aber möglichst auch zur Branche passen. Denken Sie zum Beispiel an die Firma Apple, die als Apple Computer gegründet wurde. Apple ist zunächst ein sehr generischer Name, der im Falle dieser Firma später auch für diverse andere Produkte verwendet wurde. Der Zusatz Computer spiegelte im Gründungsjahr 1976 wider, welche Sparte bedient werden sollte. Erst 2007 wurde dieser Zusatz fallengelassen, da das Unternehmen mit den Produktkategorien Smartphone (iPhone), tragbare Musikspieler (iPod) und Set-Top Box (Apple TV) sein Portfolio stark erweiterte.

Auch wenn nicht jede neue Firma das nächste Apple werden kann, ist es sinnvoll sich über den Namen im Vorfeld Gedanken zu machen. Denn nicht zuletzt sollten Sie versuchen mit Ihrem Unternehmen eine vertrauenswürdige Marke aufzubauen – ein griffiger Name hilft dabei.

Ihre Marke etablieren und schützen

Haben Sie einen guten Unternehmensnamen gewählt und planen diesen als Marke zu etablieren, sollten Sie sich bereits in der Gründungsphase Gedanken über den Markenschutz machen. Zum einen können Sie damit Konflikte bereits etablierter Marken im Vorfeld vermeiden. Zum anderen schützen Sie damit Ihre neue Marke gegenüber Wettbewerbern.

Markenschutz bei Unternehmensgründung beachten

Gerade wenn Sie im Laufe der Zeit viele Ressourcen in den Aufbau Ihres Markennamens stecken, lohnt sich die Eintragung als geschützte Marke. Wir empfehlen vorab den gewünschten Namen mit einer kurzen Recherche selbst zu prüfen. Sind passende Domains bereits registriert? Nutzt jemand in Ihrer Branche bereits den Namen oder einen sehr ähnlichen? Für eine Kurzrecherche bietet sich Google an, aber auch das Markenregister des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA). Sind entsprechende Namen noch nicht vergeben, stehen die Chancen gut, sich Ihren Wunschnamen als Marke zu sichern.

Nach der Recherche sollten Sie sich von einem Anwalt für Markenrecht beraten lassen. Dieser hilft Ihnen auch bei der Eintragung und etwaigen Konflikten mit anderen Markeninhabern. Unsere Agentur bietet zwar keine Rechtsberatung an, vermittelt Ihnen aber gerne einen passenden Fachanwalt aus unserem Kompetenznetzwerk. Kontaktieren Sie uns einfach für ein Beratungsgespräch!


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    Kapital sichern - welche Möglichkeiten zur Finanzierung einer Unternehmensgründung gibt es?

    Kaum eine Unternehmensgründung kommt ohne Kapital aus. Auf der einen Seite benötigen Sie für Anmeldungen bei Ämtern, Eintragungen in Register (z. B. Handelsregister), Pflichtmitgliedschaften (z. B. IHK) bereits das erste Geld für Ihr neues Unternehmen. Auf der anderen Seite müssen Sie auch den Betrieb an sich finanzieren. Je nach Geschäftsmodell können das zum Beispiel Miete für Räumlichkeiten und Anschaffungskosten für Arbeitsgeräte sein. Aber auch Marketingmaßnahmen und Rücklagen sollten Sie bedenken. Letzteres ist wichtig, damit Sie auch bei Auftragsflauten genug Geld zur Überbrückung haben.

    Wenn Sie ein Unternehmen gründen gibt es bei der Finanzierung mehrere Möglichkeiten:

    1. Eigenkapital mitbringen: Haben Sie genug eigenes Kapital um alle Kosten für die erste Zeit zu decken sind Sie von niemandem abhängig. Das ist eine komfortable Basis um ins Unternehmertum zu starten.
    2. Förderung in Anspruch nehmen: In manchen Situationen können Sie eine staatliche Förderung beantragen, z. B. wenn Sie sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen. Daneben gibt es Gründerstipendien und Risikokapital von privaten Geldgebern. Während staatliche Förderungen in der Regel nicht zurückgezahlt werden, überschreiben Sie Wagniskapitalgebern Anteile an Ihrem Unternehmen (z. B. bei INVEST). Eine Liste diverser Förderprogramme finden Sie auf der Website foerderdatenbank.de.
    3. Kredit aufnehmen: Banken geben grundsätzlich Kredite für gute Geschäftsideen. Allerdings ist dafür meist ein vollständig ausgearbeiteter Businessplan notwendig, den Sie Ihrer Bank vorlegen müssen. Außerdem müssen Sie Kredite über einen vorher festgelegten Zeitraum mit Zinsen zurückzahlen. Eine Mischform aus Förderung und Kredit stellt die KfW-Bank zur Verfügung – diese trägt einen Teil des Risikos und Sie bekommen somit leichter einen Kredit bei Ihrer Hausbank.

    Ihr Unternehmen vermarkten: passende Marketingstrategie planen

    Neben vielen rechtlichen Formalitäten noch ein wichtiges Thema zu beachten wenn Sie eine Firma gründen: Marketing. Gerade neu gegründete Unternehmen haben häufig das Problem, dass niemand sie kennt oder das Vertrauen potentieller Kunden noch nicht da ist. Eine gute Vermarktungsstrategie hilft dabei Ihr Unternehmen bekannt zu machen und eine vertrauenswürdige Marke zu etablieren.

    Marketingstrategie für Unternehmensgründer planen

    Beim Marketing sollten Sie sich nicht auf einen einzigen Kanal konzentrieren, sondern immer abhängig von der Zielgruppe eine passende Ansprache wählen. Gerade der Bereich Online-Marketing stellt heute für viele erfolgreiche Unternehmen das wichtigste Standbein dar. Folgende Punkte haben sich bewährt und werden von Kunden heute erwartet:

    • eine klare und konsistente Corporate Identity inkl. ansprechendem Corporate Design
    • eine professionell gestaltete Unternehmens-Website
    • je nach Geschäftsmodell ein eigener Onlineshop
    • Suchmaschinenwerbung (SEA), also bezahlte Anzeigen bei Google & Co. um die Reichweite zu steigern
    • gute Platzierung in den Google-Ergebnissen (SEO), damit Sie zwischen der Konkurrenz nicht untergehen
    • Präsenz in Social Media wie Facebook, Instagram oder Twitter (zielgruppenabhängig)
    • Werbung (Social Media Ads) auf den gewählten sozialen Plattformen

    Tipp: Für alle Gründer und Startups bieten wir attraktive Komplettpakete inkl. gemeinsam entwickelter Strategie aus Website, SEA, SEO und Social Media Marketing an. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit und vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch.

    Hinweis: Unsere Blogbeiträge werden sorgfältig recherchiert, aber wir sind keine Juristen und bieten keine Rechtsberatung an. Wir stellen Ihnen Erfahrungen aus unserer Agenturpraxis dar, übernehmen jedoch keine Gewährleistung für die Korrektheit, Aktualität und Vollständigkeit der Informationen. Gerade zu rechtlich sensiblen Themen empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Anwalt.


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