Content Management System

Content-Management-System

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Mit einem Content-Management-System (kurz: CMS) lassen sich die Inhalte einer Website verwalten. Redaktioneller Inhalt und Layout lassen sich so separat voneinander bearbeiten, ohne dass ein Eingriff in den jeweils anderen Bereich notwendig ist. Das Content-Management-System ist in der Regel eine internetbasierte Software mit Anbindung zu einer Datenbank, um eine Webseite zu betreuen. So wird die Verwaltung von Content in Form von Texten, Videos, Bildern oder gleich der kompletten Webseite ermöglicht.

Die bekanntesten Open-Source-CMS-Programme sind u. a.:

  1. WordPress
  2. TYPO3
  3. CMS Contao
  4. Drupal
  5. Joomla
  6. Redaxo

„Open Source“ bedeutet, dass der Programmcode der Software offen liegt und somit jeder innerhalb des Content-Management-Systems neue Plugins, Layouts und Widgets programmieren kann. Das führt zu einer großen Vielfalt an Funktionen und Erweiterungen, die man kostenlos im Internet herunterladen darf. Hier stellen wir die beliebtesten Content-Management-Systeme vor und verraten unseren Favoriten.

Die bekanntesten Content-Management-Systeme

1. WordPress

WordPress ist das weltweit meistgenutzte CMS und bietet mittlerweile rund 18.000 Erweiterungen und 14.000 Designvorlagen – und das kostenlos. Die Software besticht mit geringem Einrichtungsaufwand und bietet sich vor allem für kleine und einfach strukturierte Webseiten an. Gerade bei Bloggern, die häufig wechselnde Inhalte und ansprechende Layouts zur Verfügung stellen wollen, erfreut sich WordPress einer großen Beliebtheit.

Wird der Funktionsumfang des CMS erhöht, steigt mit ihm auch die Leistungsfähigkeit. So passt sich WordPress optimal an die jeweiligen Bedürfnisse an und bietet zahlreiche Möglichkeiten durch die Vielzahl an zusätzlichen Plugins und Designs. Der Einstieg in WordPress ist auch ohne Vorbereitungsworkshops möglich und je nach Bedarf wächst der Umfang und die Möglichkeiten des Systems mit den eigenen Fähigkeiten und Ansprüchen mit.

Wordpress CMS

2. TYPO3

Das CMS bietet einen hohes Funktionsspektrum, um nahezu jedes Projekt umsetzen zu können – das leistungsstarke TYPO3 erfordert daher Fachkenntnisse und ist weniger für Einsteiger geeignet. Die große Community steht bei Problemen und Fragen mit Hilfestellungen zu Seite.

Ist man bereits Experte auf dem Gebiet, lassen sich mit TYPO3 problemlos komplexe Seitenstrukturen, mehrsprachige Inhalte, eine professionelle Rechteverwaltung auf Enterprise-Niveau und zahlreiche Business-Anwendungen durch die erforderlichen Schnittstellen integrieren. Hier liegt der Fokus klar auf anspruchsvolleren Online-Projekten – kleinere Webseiten können besser mit anderen CMS-Alternativen realisiert werden, bei denen eine kürzere Einarbeitungszeit und weniger Vorwissen vorausgesetzt werden.

3. Contao

Contao verfügt bereits in der Anfangskonfiguration über ein umfangreiches Repertoire an Funktionen und lässt sich mit knapp 2000 Erweiterungen beliebig aufrüsten. Zudem sind vorgefertigte Module zur eigenen Erstellung von Designs und Layouts integriert, die eine Konfiguration der optischen Elemente einer Website deutlich vereinfachen und individualisieren. Die Software bietet hohe Sicherheitsstandards und regelmäßige Updates.

Eine Online-Demo und umfangreiche Tutorials erleichtern Anfängern den Einstieg in die Software und geben eine gelungene Starthilfe für die eigene Webseitenerstellung. Contao richtet sich an kleinere bis mittlere Unternehmen sowie den nicht-kommerziellen Bereich und stellt für diese Zielgruppe eine leistungsfähige, erweiterbare Systemarchitektur bereit. Bei mehrstufigen Workflows und komplexen Enterprise-Projekten greift man lieber auf umfangreichere Alternativen wie TYPO3 zurück.

4. Drupal

Das CMS ist ebenfalls modular aufgebaut, der Funktionsumfang lässt sich an die individuellen Vorstellungen anpassen. Wer als Anwender bereits genau weiß, was er an Funktionen benötigt, hat es bei Drupal aber noch einfacher: Vorkonfigurierte Distributionen für verschiedene Verwendungsszenarien stehen zur Verfügung können einfach übernommen werden.

Alle wichtigen Funktionen für die jeweilige Art von Webseite sind darin schon enthalten. Der Schwerpunkt der Software liegt auf dem Aufbau von Social-Publishing- und Community-Plattformen, die auf user-generated Content abzielen.

5. Joomla

Joomla richtet sich an Einsteiger als auch Fortgeschrittene, bedient sich insgesamt aber anspruchsvoller als beispielsweise WordPress. Ein großer Funktionsumfang ist bereits in der Standardversion ohne Erweiterungen enthalten und erschwert den Einstieg möglicherweise.

Wer bereits Erfahrungen mit Content-Management-Systemen gesammelt hat, erhält hier eine beliebte Software, bei der sich auch leicht eigene Erweiterungen schreiben und mit der Community teilen lassen. Die Installation von Erweiterungen ist einfach gestaltet und in Plugins, Komponenten und Module unterteilt – jedoch sind nicht alle kostenlos verfügbar.

6. Redaxo

Das CMS Redaxo ist im Vergleich zu den hier vorgestellten Alternativen weniger verbreitet – gerade im deutschsprachigen Raum erfreut sich die Software aber einer immer größer werdenden Fangemeinde. Auch hier stehen kostenlose Erweiterungen und Module zur Verfügung, die für nahezu jedes Online-Projekt den passenden Lösungsansatz bieten.

Die Software gestaltet sich einfach und übersichtlich. Der in Anspruch genommene Platz auf der Datenbank ist kleiner als bei anderen Content-Management-Systemen. Redaxo zeigt sich insgesamt einfach in der Handhabung und flexibel.

CMS WordPress

Unser Fazit

Jedes hier vorgestellte CMS hat seine Stärken und bedient mehrere Zielgruppen, je nach Umfang der Erweiterungen durch den Nutzer. Unsere Agentur setzt zu großen Teilen auf WordPress. Zwar bieten auch die anderen Alternativen umfangreiche Erweiterungen an und lassen sich individuell anpassen. Keines erreicht dabei jedoch das Ausmaß von WordPress – die hohe Anzahl an Plugins und Themes ist der Größe der Community zuzuschreiben, die ständig neue Erweiterungen produziert.

Außerdem kann WordPress auch ohne langwierige Vorbereitung bedient werden und bietet einen leichten Einstieg. Die Ansprüche an das Können der Nutzer steigen zwar mit größerem Funktionsumfang, dennoch zeigt sich die Software im Vergleich immer noch am benutzerfreundlichsten.




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